CMD: Kosten und Krankenkasse in Österreich
Was kostet CMD-Behandlung in Österreich? Welche Leistungen übernimmt die Krankenkasse? Alle Kosten für Schiene, Diagnostik und Therapie.
Inhalt dieses Leitfadens
Kostenüberblick: Was ist zu erwarten?
CMD-Behandlung umfasst verschiedene Leistungen – von der Diagnostik bis zur Therapie. Die Kosten variieren je nach Umfang und Kassenstatus deutlich.
Meistens Selbstzahlerleistung; Kassenerstattung selten möglich
Elektronische Kiefergelenkvermessung; keine Kassenleistung
3D-Bildgebung; Kassenerstattung bei med. Indikation möglich
Mit Überweisung großteils Kassenleistung
Privatleistung; alle 4–6 Monate erforderlich
Modellanalyse & manuelle Untersuchung; meist Selbstzahler
Alle auf dieser Seite genannten Preise sind durchschnittliche Marktrichtwerte für den österreichischen Markt (Stand 2025). Es handelt sich ausdrücklich nicht um Festpreise des Instituts oder einer bestimmten Praxis. Die tatsächlichen Kosten können je nach Befund, Behandlungsumfang, gewähltem Material und Praxis erheblich abweichen. Verbindliche Kosteninformationen erhalten Sie ausschließlich im Rahmen eines individuellen Heilkostenplans (HKP) bei Ihrem behandelnden Zahnarzt.
Was übernimmt die ÖGK?
Die gesetzliche Krankenversicherung (ÖGK) deckt bestimmte CMD-Leistungen ab – allerdings mit klaren Einschränkungen.
Kassenleistungen
- • Physiotherapie (mit Überweisung)
- • Schmerztherapeutische Basisdiagnostik
- • OPG-Röntgen bei Indikation
- • Fachärztliche Konsultation
Bedingte Leistungen
- • DVT bei nachgewiesener Indikation
- • Aufbissschiene (Einzelfallentscheidung)
- • Medikamentöse Therapie (Rezept)
- • Ergotherapie nach Bewilligung
Selbstzahlerleistungen
- • Kondylographie
- • Botulinumtoxin-Therapie
- • Hochwertige CAD/CAM-Schienen
- • Umfassende Funktionsanalyse
Selbstkosten im Detail
Wer trägt welche Kosten selbst? Hier ein klarer Vergleich der wichtigsten Behandlungsschritte.
Klinische Untersuchung oft über Kassenvertrag; erweiterte Funktionsanalyse als Privatleistung.
Das OPG wird bei medizinischer Indikation erstattet. DVT ist meist Selbstzahlerleistung.
Thermoplastische Schiene günstiger (ca. 400 €), individuell gefertigte CAD/CAM-Schiene teurer.
Mit Überweisung und Kassenphysiotherapeut: nur geringe Selbstbeteiligung.
Effektiv bei Bruxismus und starken Kaumuskelschmerzen; alle 4–6 Monate nötig.
Zusatzversicherung & praktische Tipps
Mit einer privaten Zusatzversicherung lassen sich die Selbstkosten erheblich senken. So holen Sie das Maximum heraus.
Zusatzversicherung
- ✔ Erstattet oft 50–80 % für Aufbissschiene
- ✔ Kondylographie & Funktionsanalyse teilweise gedeckt
- ✔ Private Physiotherapie vollständig erstattbar
- ✔ Vorabgenehmigung mit Heil- und Kostenplan beantragen
- ✔ Anbieter: UNIQA, Wiener Städtische, Merkur, ARAG
Praktische Spar-Tipps
- ✔ Kostenvoranschlag immer vor Behandlungsbeginn
- ✔ Physiotherapie über Kassenvertrag wählen
- ✔ OPG statt DVT wenn diagnostisch ausreichend
- ✔ Widerspruch bei Kassenablehnung lohnt sich
- ✔ Befunde beim Zahnarzt sammeln (vermeidet Doppeluntersuchungen)
Hinweis: Im IIDZ Wien erhalten alle Patienten vor Behandlungsbeginn einen detaillierten Heil- und Kostenplan. Dieser kann direkt bei Ihrer Krankenkasse oder Zusatzversicherung zur Vorabgenehmigung eingereicht werden.
Häufige Fragen zu CMD-Kosten
Die wichtigsten Fragen rund um Kosten, Kasse und Erstattung – kompakt beantwortet.
Übernimmt die ÖGK die Aufbissschiene?
Die ÖGK übernimmt Aufbissschienen nur in Ausnahmefällen bei nachgewiesener Parafunktion. In der Regel sind 400–800 € Selbstkosten einzuplanen. Eine Zusatzversicherung erstattet häufig 50–80 %.
Ist Physiotherapie bei CMD kassenfinanziert?
Ja, mit ärztlicher Überweisung werden physiotherapeutische Einheiten bei Kassenphysiotherapeuten großteils von der ÖGK übernommen. Eine Selbstbeteiligung von ca. 10–20 € pro Einheit bleibt üblich.
Was kostet eine Kondylographie?
Eine elektronische Kondylographie zur genauen Kiefergelenkanalyse kostet in Wien zwischen 150 und 300 €. Sie ist keine Kassenleistung, aber viele Zusatzversicherungen erstatten einen Teil.
Wie erhalte ich einen Kostenvoranschlag?
Im IIDZ erstellen wir vor jeder Behandlung einen detaillierten Heil- und Kostenplan. Dieser kann bei Ihrer Krankenkasse oder Zusatzversicherung zur Vorabgenehmigung eingereicht werden.
Checkliste: Was sollte vorab geklärt sein?
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Häufige Fragen (FAQ)
Alle auf dieser Seite genannten Preise sind durchschnittliche Marktrichtwerte für den österreichischen Markt (Stand 2025). Es handelt sich ausdrücklich nicht um Festpreise des Instituts oder einer bestimmten Praxis. Die tatsächlichen Kosten können je nach Befund, Behandlungsumfang, gewähltem Material und Praxis erheblich abweichen. Verbindliche Kosteninformationen erhalten Sie ausschließlich im Rahmen eines individuellen Heilkostenplans (HKP) bei Ihrem behandelnden Zahnarzt.
Weiterführende Leitfäden
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Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle zahnärztliche Beratung durch einen approbierten Zahnarzt oder Facharzt. Das Institut für Implantologie und digitale Zahnmedizin Wien ist eine gemeinnützige, unabhängige Wissenschaftsplattform — kein Behandlungsbetrieb. Alle Angaben entsprechen dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Literatur; individuelle Behandlungsentscheidungen müssen stets mit einem approbierten Zahnarzt getroffen werden.