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Wissenschaftliche Publikationen Implantologie Wien – Institut für Implantologie und digitale Zahnmedizin – Institut für Implantologie und digitale Zahnmedizin Wien
Wissenschaft in Patientensprache

Wissenschaft,
verständlich erklärt

Was forscht die Zahnmedizin gerade? Was bedeuten neue Studien für Ihre Behandlung? Das Institut übersetzt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus Implantologie, digitaler Diagnostik und Patientensicherheit in verständliche Sprache — ohne Fachjargon, mit klaren Schlussfolgerungen für Patienten.

Eigene Publikationen des Instituts werden hier ebenfalls veröffentlicht, sobald sie vorliegen.

10
Publikationen
3
Whitepaper
1
Fallstudien
6
Kategorien
10 von 10 Publikationen
Implantologie·Whitepaper·2025/12·12 min Lesezeit

Navigierte Implantologie: Präzisionsgewinn durch digitale Planung und intraoperative Navigation

Die navigierte Implantologie kombiniert dreidimensionale Bildgebung (DVT/CBCT), digitale Implantatplanung und intraoperative Führungssysteme zu einem integrierten Workflow. Dieser Beitrag analysiert die klinische Evidenz zur Positionsgenauigkeit navigierter Systeme im Vergleich zur konventionellen Freihandimplantation.

Kernpunkte

  • Statische vs. dynamische Navigation: Verfahrensvergleich und Indikationsstellung
  • Abweichungsanalyse: Apikale und koronale Präzision im Literaturvergleich
  • Patientensicherheit: Risikoreduktion bei anatomisch kritischen Regionen
  • Qualitätskriterien für navigierte Systeme nach aktuellem Forschungsstand

Fazit: Navigierte Systeme zeigen bei korrekter Indikationsstellung eine signifikant höhere Positionsgenauigkeit als konventionelle Verfahren. Die Methode ist besonders bei komplexer Anatomie, eingeschränkter Mundöffnung und Sofortimplantation indiziert.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
Digitale Diagnostik·Fachbeitrag·2026/01·9 min Lesezeit

Intraoralscanner in der klinischen Praxis: Genauigkeit, Patientenkomfort und Workflow-Integration

Intraoralscanner haben den konventionellen Abdruck in vielen Indikationen abgelöst. Dieser Beitrag bewertet die klinische Genauigkeit moderner Scansysteme, analysiert patientenrelevante Vorteile und beschreibt die Anforderungen an eine vollständige digitale Workflow-Integration vom Scan bis zur Restauration.

Kernpunkte

  • Genauigkeitsvergleich: Intraoralscanner vs. konventioneller Abdruck nach aktuellem Forschungsstand
  • Indikationsspektrum: Einzelkronen, Brücken, Implantatprothetik, Kieferorthopädie
  • Patientenkomfort: Würgereiz, Zeitersparnis, Akzeptanz
  • Workflow-Anforderungen: Dateiformat, CAD/CAM-Kompatibilität, Qualitätskontrolle

Fazit: Moderne Intraoralscanner erreichen bei korrekter Anwendung eine klinisch ausreichende Genauigkeit für die meisten prothetischen Indikationen. Die Patientenakzeptanz ist gegenüber konventionellen Abdrücken signifikant höher.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
KI & Technologie·Übersichtsarbeit·2026/03·15 min Lesezeit

Künstliche Intelligenz in der zahnmedizinischen Diagnostik: Möglichkeiten, Grenzen und ethische Einordnung

KI-gestützte Bildanalyse verändert die zahnmedizinische Diagnostik grundlegend. Dieser Beitrag gibt einen strukturierten Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand KI-basierter Diagnosesysteme, analysiert deren klinische Validierung und ordnet die ethischen Implikationen für den Einsatz in der Patientenversorgung ein.

Kernpunkte

  • Anwendungsfelder: Karieserkennung, Parodontaldiagnostik, Implantatanalyse, Röntgenauswertung
  • Validierungsstand: Sensitivität und Spezifität im Vergleich zu erfahrenen Klinikern
  • Regulatorische Einordnung: CE-Kennzeichnung, MDR-Klassifikation, Haftungsfragen
  • Ethische Dimension: Transparenz, Erklärbarkeit, Patientenautonomie

Fazit: KI-Systeme zeigen in spezifischen Diagnoseaufgaben eine mit erfahrenen Klinikern vergleichbare Leistung. Der klinische Einsatz erfordert jedoch klare Validierungsstandards, regulatorische Konformität und eine transparente Kommunikation gegenüber Patienten.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
Institut Wien
Implantologie·Übersichtsarbeit·2026/02·11 min Lesezeit

Zirkonimplantate: Langzeitergebnisse, Osseointegration und klinische Indikationsstellung

Zirkonoxid-Implantate haben sich als metallfreie Alternative zu Titanimplantaten etabliert. Dieser Beitrag analysiert den aktuellen Stand der Langzeitdaten zur Osseointegration, Überlebensrate und Weichgewebsreaktion von Zirkonimplantaten und bewertet die klinische Indikationsstellung auf Basis der verfügbaren Evidenz.

Kernpunkte

  • Osseointegration: Vergleich Zirkon vs. Titan — Kontaktrate, Einheilzeit, Primärstabilität
  • Langzeitüberlebensraten: 5- und 10-Jahres-Daten aus prospektiven Studien
  • Weichgewebsreaktion: Plaque-Akkumulation, periimplantäre Entzündungsparameter
  • Indikationsstellung: Metallallergie, ästhetische Anforderungen, systemische Kontraindikationen

Fazit: Aktuelle Langzeitdaten zeigen für Zirkonimplantate vergleichbare Überlebensraten zu Titanimplantaten bei geeigneter Indikation. Die Entscheidung zwischen beiden Systemen sollte individuell und evidenzbasiert getroffen werden.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
Prothetik·Fachbeitrag·2026/04·10 min Lesezeit

Volldigitaler Workflow in der Implantatprothetik: Scan, Design, Fertigung und Qualitätssicherung

Der volldigitale prothetische Workflow — von der intraoralen Abformung über das CAD-Design bis zur CAM-Fertigung — verändert Präzision, Effizienz und Qualitätssicherung in der Implantatprothetik grundlegend. Dieser Beitrag beschreibt die technologischen Anforderungen, kritischen Schnittstellen und Qualitätskriterien eines vollständig digitalisierten Herstellungsprozesses.

Kernpunkte

  • Datenpfad: STL-Export, Scanbody-Kompatibilität, Bibliotheksintegration
  • CAD-Design: Virtuelle Artikulation, Okklusionsplanung, Materialauswahl
  • CAM-Fertigung: Fräsen vs. 3D-Druck — Materialvergleich, Passgenauigkeit, Wirtschaftlichkeit
  • Qualitätssicherung: Passungskontrolle, Okklusionscheck, Dokumentationsstandards

Fazit: Der volldigitale Workflow ermöglicht eine reproduzierbare, dokumentierbare Qualität in der Implantatprothetik. Entscheidend ist die Kompatibilität aller Systemkomponenten und eine konsequente Qualitätskontrolle an den digitalen Schnittstellen.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
3D-Diagnostik·Whitepaper·2025/11·13 min Lesezeit

DVT in der Implantologie: Diagnostische Qualität, Strahlenschutz und Indikationsgrenzen

Die digitale Volumentomographie (DVT/CBCT) ist in der präimplantologischen Diagnostik zum Standard geworden. Dieser Beitrag analysiert die diagnostische Qualität moderner DVT-Systeme, bewertet die Strahlenexposition im Vergleich zu Panoramaröntgen und CT und definiert evidenzbasierte Indikationsgrenzen für den klinischen Einsatz.

Kernpunkte

  • Bildqualität: Auflösung, Artefakte, Feldgröße — Systemvergleich und klinische Relevanz
  • Strahlenexposition: Effektive Dosis DVT vs. Panorama vs. CT — aktuelle Messdaten
  • Indikationsstellung: Wann ist DVT gerechtfertigt? Leitlinienkonformes Vorgehen
  • Befundung: Anforderungen an Qualifikation, Dokumentation und Befundübermittlung

Fazit: DVT bietet bei korrekter Indikationsstellung einen diagnostischen Mehrwert, der die höhere Strahlenexposition gegenüber konventionellem Röntgen rechtfertigt. Entscheidend ist eine strenge Indikationsstellung nach aktuellen Leitlinien und eine qualifizierte Befundung.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
DVT/CBCT-Seite →Institut Wien
Implantologie·Übersichtsarbeit·2026/03·11 min Lesezeit

Sofortimplantation: Evidenzlage, Patientenselektion und Risikofaktoren

Die Sofortimplantation — Insertion des Implantats in die frische Extraktionsalveole — bietet Vorteile in Behandlungszeit und Knochenerhalt, stellt aber erhöhte Anforderungen an Patientenselektion und chirurgische Technik. Dieser Beitrag analysiert die aktuelle Evidenzlage zu Überlebensraten, ästhetischen Ergebnissen und Risikofaktoren.

Kernpunkte

  • Überlebensraten: Sofort- vs. Spätimplantation im Vergleich — aktuelle Metaanalysen
  • Patientenselektion: Kontraindikationen, lokale und systemische Risikofaktoren
  • Knochenerhalt: Alveolendimensionen, Augmentationsbedarf, Weichgewebsmanagement
  • Ästhetische Ergebnisse: Gingivakontur, Pink-Ästhetik, Langzeitstabilität

Fazit: Bei sorgfältiger Patientenselektion und korrekter Technik zeigt die Sofortimplantation vergleichbare Langzeitergebnisse zur konventionellen Implantation. Entscheidend sind lokale Knochenqualität, Infektionsfreiheit und ausreichende Primärstabilität.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
Sofortimplantat →Institut Wien
Implantologie·Fachbeitrag·2026/04·14 min Lesezeit

Knochenaufbau vor Implantation: Methoden, Materialien und Evidenzbasierung

Unzureichendes Knochenangebot ist eine häufige Herausforderung vor Implantatinsertion. Dieser Beitrag gibt einen strukturierten Überblick über die etablierten Augmentationsverfahren — GBR, Sinuslift, Blocktransplantation — und bewertet deren Evidenzbasis, Komplikationsraten und Indikationsstellung.

Kernpunkte

  • GBR (Gesteuerte Knochenregeneration): Membrantypen, Augmentationsmaterialien, Einheilzeiten
  • Sinuslift: Lateraler vs. transalveolärer Zugang — Indikation, Technik, Komplikationen
  • Blocktransplantation: Autolog vs. allogen — Resorptionsverhalten, Langzeitergebnisse
  • Materialvergleich: Autologer Knochen, Xenograft, Allograft, alloplastische Materialien

Fazit: Die Wahl des Augmentationsverfahrens richtet sich nach Defektgröße, Lokalisation und patientenspezifischen Faktoren. Autologer Knochen bleibt Goldstandard bei großen Defekten; bei kleineren Defekten zeigen xenogene Materialien vergleichbare Ergebnisse.

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Knochenaufbau →Institut Wien
Patientensicherheit·Whitepaper·2026/02·12 min Lesezeit

Periimplantitis: Prävention, Früherkennung und evidenzbasierte Therapieoptionen

Periimplantitis ist die häufigste biologische Komplikation nach Implantatversorgung. Dieser Beitrag analysiert Risikofaktoren, Präventionsstrategien und den aktuellen Stand der Therapieoptionen — von nicht-chirurgischen Maßnahmen bis zur resektiven und regenerativen Chirurgie.

Kernpunkte

  • Risikofaktoren: Rauchen, Diabetes, Parodontitisvorgeschichte, Implantatdesign
  • Früherkennung: Sondierungstiefe, Blutung auf Sondierung, Röntgenkontrolle
  • Nicht-chirurgische Therapie: Mechanische Dekontamination, Antiseptika, Antibiotika
  • Chirurgische Optionen: Resektiv vs. regenerativ — Indikation und Evidenzlage

Fazit: Periimplantitis ist bei früher Erkennung und konsequenter Therapie beherrschbar. Entscheidend sind strukturierte Nachsorgeprotokolle, Patientenaufklärung über Risikofaktoren und eine leitlinienkonforme Therapieeskalation.

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Priv.Doz.Dr.Dr. K. Yerit · Wissenschaftlicher Leiter
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Digitale Diagnostik·Fallstudie·2026/04·8 min Lesezeit

3D-Gesichtsscan in der prothetischen Planung: Workflow-Integration und klinischer Mehrwert

Der 3D-Gesichtsscan ermöglicht die Integration extraoraler Daten in den digitalen Planungsworkflow. Dieser Beitrag beschreibt anhand eines dokumentierten Fallbeispiels die technische Integration von Gesichtsscan, DVT und Intraoralscan zu einem vollständigen digitalen Patientenmodell und bewertet den klinischen Mehrwert.

Kernpunkte

  • Datenfusion: Gesichtsscan + DVT + Intraoralscan — technische Anforderungen und Softwareintegration
  • Ästhetische Planung: Lippenlinie, Mittellinie, Zahnachsen im Kontext des Gesichts
  • Kommunikation: Patientenvisualisierung und Behandlungsplanung auf Basis des 3D-Modells
  • Grenzen: Genauigkeit, Lichtverhältnisse, Patientenkooperation

Fazit: Der 3D-Gesichtsscan erweitert den digitalen Planungsworkflow um eine extraorale Dimension und verbessert die ästhetische Planungsqualität. Der klinische Mehrwert ist besonders bei komplexen ästhetischen Rehabilitationen evident.

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Gesichtsscan →Institut Wien

Wissensbasis wächst kontinuierlich

Das Institut veröffentlicht regelmäßig neue Fachbeiträge, Whitepaper und Fallstudien zu digitaler Zahnmedizin, Implantologie und Patientensicherheit.

Klinische Umsetzung

Von der Wissenschaft zur Behandlung

Das Institut beschreibt und bewertet Methoden. Die klinische Umsetzung der hier beschriebenen Verfahren — navigierte Implantologie, digitale Diagnostik, CAD/CAM-Fertigung — erfolgt in der klinischen Referenzpraxis Smile4Life.

Das Institut ist keine Behandlungseinrichtung. Dieser Hinweis dient der Orientierung, nicht der Zuweisung. Die Wahl der behandelnden Praxis liegt ausschließlich beim Patienten.

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