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Digitale Parodontologie Wien – DVT-Diagnostik, Diodenlaser & Paro-Implantologie – Institut für Implantologie
Spoke · Parodontologie

Digitale Parodontologie Wien

Wissenschaftliche Einordnung
Keine Behandlungsempfehlung
DigitalWorkflow
DVTDiagnostik
CAD/CAMFertigung
EvidenzGrundlage

Digitale Parodontaldiagnostik

01

Digitale Parodontaldiagnostik

DVT-gestützte 3D-Analyse des Knochenniveaus, digitale Parodontalstatus-Erhebung und Intraoralscanner-basierte Verlaufsdokumentation. Frühzeitige Erkennung von Knochenabbau, bevor er klinisch messbar wird.

02

Diodenlaser-Therapie

Antimikrobielle Photodynamische Therapie (aPDT) mit Diodenlaser. Selektive Elimination von Parodontitis-Keimen in Zahnfleischtaschen ohne Schädigung des umliegenden Gewebes — ergänzend zur mechanischen Therapie.

03

Paro-Implantologie

Koordiniertes Behandlungskonzept: Parodontitis-Sanierung vor Implantatversorgung. Digitale Planung berücksichtigt Knochensituation, Restzahnbestand und Periimplantitis-Risiko für langfristig stabile Ergebnisse.

Lasergestützte vs. konventionelle Parodontitistherapie

Der Einsatz des Diodenlasers ergänzt die mechanische Parodontaltherapie und bietet gegenüber rein konventionellen Methoden messbare klinische Vorteile in spezifischen Bereichen.

KriteriumDiodenlaser-TherapieKonventionelles Scaling & Kürettage
Keimreduktion subgingivalZusätzliche bakterizide Wirkung durch Photothermolyse, auch anaerobe Keime (z. B. P. gingivalis) effektiv reduziertMechanische Keimreduktion; Restkeimzahl in tiefen Taschen höher
Wundheilung & GewebereaktionBiostimulierender Effekt fördert Fibroblasten-Proliferation; geringere postoperative EntzündungsreaktionHeilung regelrecht, jedoch ohne zusätzlichen biostimulierenden Effekt
Postoperativer PatientenkomfortGeringere Blutung, weniger Schwellung, häufig reduzierter AnalgetikabedarfModerate Schwellung und Druckempfindlichkeit für 2–5 Tage möglich
Anwendung bei tiefen Taschen (≥6 mm)Laserfaser bis in die Tasche einführbar; ergänzt mechanisches Débridement gezieltKürettage effektiv bis ca. 5–6 mm; Reinigungswirkung in sehr tiefen Taschen limitiert
Evidenzlage (klinische Studien)Adjuvanter Nutzen durch mehrere RCTs belegt; Monotherapie nicht ausreichend evidenzbasiertGoldstandard mit umfangreicher Langzeitevidenz (>30 Jahre klinische Daten)
Behandlungsdauer & SitzungsanzahlKombinationsbehandlung erfordert etwas mehr Zeit pro Sitzung; ggf. gleiche SitzungsanzahlStandardisiertes Full-Mouth-Debridement in 1–2 Sitzungen etabliert
Einsatz bei Implantat-PeriimplantitisSchonende Oberflächenbehandlung ohne Beschädigung der Implantatoberfläche möglichMechanische Instrumente können Implantatoberfläche beschädigen; Carbon-Küretten erforderlich

Qualitätsstandards des Instituts

Taschentiefenmessung: Vollständiges 6-Punkt-Parodontalstatus an allen Zähnen, dokumentiert in mm

Therapieerfolg: Reduktion der Sondierungstiefen auf ≤4 mm bei ≥85 % der gemessenen Stellen

Blutungsindex: BOP (Bleeding on Probing) nach aktiver Therapie unter 10 % angestrebt

Recallintervall: Unterstützende Parodontaltherapie (UPT) alle 3–6 Monate je Risikoklasse

Digitale Dokumentation: Parodontalstatus vor und nach Therapie im Vergleich softwarebasiert archiviert

Fragen aus wissenschaftlicher Perspektive

Klinische Umsetzung

ParodontologieSpoke bei Smile4Life

Der klinische Partner des Instituts, Smile4Life, führt die beschriebenen Behandlungen nach den Qualitätsstandards des Instituts durch.

Klinische Umsetzung:Parodontologie-Behandlung bei Smile4Life Wien — klinischer Kooperationspartner des Instituts.
Für Patienten

Kurz erklärt

Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle zahnärztliche Beratung durch einen approbierten Zahnarzt oder Facharzt. Das Institut für Implantologie und digitale Zahnmedizin Wien ist eine gemeinnützige, unabhängige Wissenschaftsplattform — kein Behandlungsbetrieb. Alle Angaben entsprechen dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Literatur; individuelle Behandlungsentscheidungen müssen stets mit einem approbierten Zahnarzt getroffen werden.

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